Prüfungen vor dem Immobilienkauf in Spanien: Checkliste für ausländische Käufer
Vor dem Immobilienkauf zählt nicht nur Lage und Zustand. Internationale Käufer sollten verstehen, wem das Objekt gehört, welche Rechte und Belastungen eingetragen sind und welche weiteren Unterlagen vor dem Notartermin geprüft werden müssen.
Eigentum und Grundbuchbelastungen prüfen
Ein Grundbuchauszug kann den eingetragenen Eigentümer sowie Hypotheken, Pfändungen, Dienstbarkeiten oder andere eingetragene Rechte zeigen.
Kataster- und Gemeindedaten vergleichen
Katasterreferenz, IBI und die Übereinstimmung zwischen tatsächlichem Zustand, Kataster und Grundbuch können wichtig sein, insbesondere bei An- oder Umbauten.
Gemeinschaftskosten berücksichtigen
Bei Wohnungen und Anlagen sollten Rückstände, Sonderumlagen und relevante Regeln der Eigentümergemeinschaft geprüft werden.
Objektspezifische Genehmigungen und Unterlagen prüfen
Je nach Immobilie und Gemeinde können Nutzungs-, Planungs-, Energie- oder technische Unterlagen relevant sein.
Ergebnisse in den Vertrag einarbeiten
Festgestellte Themen sollten vor der Kaufpreiszahlung gelöst, dokumentiert oder vertraglich eindeutig geregelt werden.
Häufige Fragen
Was zeigt ein Grundbuchauszug?
Er kann Informationen über den eingetragenen Eigentümer und Rechte oder Belastungen am Grundstück enthalten.
Reicht die Grundbuchprüfung allein?
Nein. Je nach Objekt sind zusätzliche steuerliche, katasterbezogene, gemeinschaftliche oder baurechtliche Informationen relevant.
Wann sollte geprüft werden?
Möglichst bevor der Käufer finanziell stark gebunden ist und rechtzeitig vor dem Notartermin.
